Dark Light on White Shadow: Sibylle Ruppert
Sibylle Ruppert (geb. 1942 in Frankfurt/Main, gest. 2011 in Paris) verarbeitete in ihren Arbeiten frühe Ängste und Kriegserfahrungen. In jener Nacht geboren, in der Frankfurt zum ersten Mal massiv bombardiert wurde, verbrachte sie ihre Kindheit zwischen Kinderzimmer und improvisiertem Luftschutzkeller. In ihren detailreichen Zeichnungen, Malereien und Collagen beschäftigte sich Ruppert mit ihren Traumata und den Rissen, die sie hinterlassen. Ihre Werke offenbaren eine Bildsprache, in der Körper einander bedrohen und zu grotesken Wesen verschmelzen. Inspiriert von Autoren wie Georges Bataille, Comte de Lautréamont und Marquis de Sade sowie den Künstlern Francis Bacon und HR Giger schuf Ruppert surreale erotische und dystopische Bildwelten — ein eigentümliches Œuvre in braunen und grauen Farbtönen. 2010, ein Jahr vor ihrem Tod, wurde der Künstlerin eine Retrospektive im HR Giger Museum in Greyerz gewidmet. Das Buch Dark Light on White Shadow ist eine erneute Hommage an ihr Werk, das 2023 in der Kunsthalle Gießen ausgestellt war. Mit Essays von Kate Brown, Nadia Ismail, Vera Kattermann, Annekathrin Kohout und Paul J. Walter. - Quelle: Webseite Verlag
304 pages
German edition · First published 2026 by DISTANZ Verlag · ISBN 9783954767809
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